Jan
22
2007
0

Cape Tribulation

7h40 is ne recht angenehme Zeit fuer nen PickUp. Super Sache wenn er auch um 7h40 kommen wuerde. Aber hey mate, we’re in australia ;) Die Fahrt zum Cape stellte die Frage “Wo is mein Motorrad?”. Aber die Frage stell ich mir seit nem Jahr, also nix besonderes. Unterbrochen wurde das Ganze mit nem River Cruise (Krokodile? Noe, aber ne Schlange und nen Frosch! *grins*) Spaeter hat uns dann unser Tourguide noch durch den Daintree geguided. Recht interresant, vorallem das es erst vor kurzem geregnet hatte.

Mittags gegen 1h waren wir dann auch schon am Cape, wo ich mich als aller erstes den Pool ausgestestet hab. Das Hostel ist ein altes Resort, was in einem hoeheren Standard resultiert. Nicht wirklich die Location um Party zu machen, aber perfekt zum Relaxen. Als die Hitze (blauer Himmel, Sonne – sowas hab ich ja schon lang nicht mehr gesehen -> siehe Outback-Regen) etwas nachgelassen hat, bin zum Cape Trib gelaufen, hab mir das Cape angesehen, und ueber den anderen Strand zum Hostel. Unterwegs im Supermarkt eingekauft und das lecker Pasta gekocht.

Der restliche Tag war dann auch sehr stressig. Erstmal nen Stuendchen im Schatten schlafen um den Magen Zeit zum verdauen zu geben. Dann in den Pool und zusehen wie’s langsam dunkel wird. Zurueck im klimatisierten Zimmer dann noch mit nem Englaender einige Stunden ueber die Welt geredet. Sollte damit alles geklaert sein. hehe.

Da er 4 Monate in Thailand verbracht, hat er mir dann auch noch den Tipp gegeben zur Ko Chang Insel zu fahren. Die Fotos waren ueberzeugend, und das ist jetzt auch mein Plan. (2 Naechte Singapur, 2 Naechte Bangkok, 3 Naechte Ko Chang / White Sands Beach, 1 Nacht Bangkok, dann direkt weiter nach Dubai).

Stress. Das ist auch das vollkommen falsche Wort fuer den naechsten Tag. Gemuetlich bis kurz vor 10 geschlafen, ausgecheckt und runter zum Strand, fruehstuecken mit Meeresblick. (TimTams & Schokodrink *g). Der anstrengenste Teil duerfte der 1.5km Bushwalk gewesen sein. Aber danach kam ja wieder der Pool und relaxen. Kurz drauf auch tropischer Regen und bald der Bus zurueck nach Cairns.

Stopps waren diesmal ein Lookout in der Alexandra Range. Von da konnte man (laut Tourguide) auch die Insel sehen auf der Steve Irwin gestorben ist. Womit sie die Touristen/uns/mich nicht alles “unterhalten”. Zweiter Stopp war die Mossman Gorge zum Schwimmen. A riessen Gschicht, gefolgt von 30 Minuten Port Douglas, in denen ich mir eigentlich nur was zum Essen gesucht hab.

Tourfazit: Nett um zum Cape zu kommen, mehr aber auch nicht. (Zum Tauchen hatte ich ja leider keine Zeit mehr.. narg)
Cheers
-+> Pete

Written by KfP in: australia |
Jan
18
2007
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Nichts

Jup, da is einfach nichts, rein gar nichts. Stunden ueber Stunden. 100erte ueber 100erte von Kilometern. Einfach Nichts. Wovon ich rede? Von meinem Trip von Alice Springs nach Cairns. Ich bin Bus gefahren. Nicht mit Greyhound, sondern mit ner Tour. Am Nichts aendert das natuerlich nichts. Da is einfach nichts.

Losgefahren sind wir um 6h morgens. Der Anblick vorm Backpacker war wieder der gleiche, wie die Woche davor. Voll ohne Ende. Nach ner halben Stunde warten, kam dann auch endlich der Bus. Ne Menge Englaender, und beinahe keine Deutschen. Beinahe weil ich weit hinten sass, und als jeder von vorne nach hinten was ueber sich erzaehlen musste, war ich der Erste. Direkt nach mir kamen dann aber auch gleich 3 Andere. Ein etwas merkwuerdiges Paerchen aus Freising und einer aus Frankfurt.

Da es mal wieder wie sau geregnet hat, konnte der Bus nicht die geplannte Tour fahren. Die Dirtroads waren einfach nicht befahrbar. Naja, was solls, am Wetter kann man nix aendern. Und dadurch haben wir dann auch die Devils Marpels gesehen. Nette Sache. Und danach kam das Nichts. Wir sind am ersten Tag etwa 1200km gefahren. 3 Stopps. Und dazwischen war einfach nichts. Wir haben eh schon an jedem Haeuschen gehalten das da war, aber da war halt nichts. Stunden ueber Stunden aus dem Fenster sehen und man sieht nichts als ein paar Buesche, Regenwolken, und Spinifex (etwas grassaehnliches).

Und das Nichts ist auch das beeindruckte an dem Trip. Wenn man fliegt begreift man das einfach nicht so wirklich, im Vergleich zu 16 Stunden Busfahrt. Ums noch einmal zu sagen, da war NICHTS.

Vor nem Dinnerstop an der ersten Cattle Station nach x100km, gings ueber die Grenze nach Queensland. Hab noch nie jemand (mich eingeschlossen) so begeistert ne Stategrenze (ala Bundesland) fotografieren gesehen. :) Seitdem bin ich auch wieder auf Brisbanezeit. JUHUU. Vom Dinnerstop warens dann nochmal 240km nach Mt. Isa wo wir in nem Caravanpark geschlafen haben. Durch die andere Tourroute mussten sie etwas teuereres buchen als eigentlich gedacht. Zu unserem Vorteil… grins. Richtig Luxus war das, mit schoener Dusche, guten Betten etc.

Am naechsten Tag gings um 7h zum Irish Club in Mt. Isa, zum fruehstuecken. (Die Iren wieder). Getankt wurde auch. 450 Liter -> $600. Da wuerden sich die Supermarktdockets mal lohnen (Fuer die die wissen von was ich rede, Manni also). Nach weiteren Stunden des Nichts haben wir in Julias Creek Mittaggessen. BBQ. Wieder ein paar Stunden weiter in Richmond gabs ein Dinosaurier Musuem. Dolle Sache. Aber irgendwas mussten sie uns ja als Ersatz bieten. :) War auch einigermassen interessant.

Unser Tourguide, aka. Busfahrer war auch recht witzig und hat versucht die Fahrzeit so kurz wie moeglich zu machen. Wir haben z.B. Bowling im Bus gespielt. Jup, richtig gelesen, Bowling. Abgesehen davon gabs ein paar interessante Filme. School of Rock war noch das standardmaessigste. Ansonsten gabs australische Kost. —– (faellt der Name grad nicht ein) und ein Film ueber die Verschleppung der Aboriginikinder – empfehlenswert.
Nach Dinosauriern und Bowling sind wir dann in Hughenden ankommen, wieder auf der normlen Route. Da gabs dann wieder lecker Dinner und einige Bierchen, was dazu gefuert hat das ich mit nem irischen Paerchen gegen die Locals Billiard gespielt hab. Genaugenommen hab sie es schon die ganze Zeit getan und mich dann dazu gebraucht auch ein Spiel zu spielen. Zuvor haben sie den Locals irgendwas erzaehlt wie gut ich doch sein soll. Grins, das ich nich lach. Nja, gewonnen hab ich dann doch :)

Ende des Abends lief darauf raus das ich mit 2 Englaendern durch den Ort gelaufen bin und die ueberall, wo es ging, hochgeklettert sind. (Bei der Dinosaurierstatue konnte ich dann auch nicht mehr anders, Fotos hab ichleider nicht *narg*).

Am letzten Tag sind wir dann eigentliche Route gefahren. Leider. Die paar Bierchen abends zu vor, waren wohl ein paar Bierchen zu viel und mir gings dreckig ohne Ende. Wir mussten ja auch schon um 5h30 aufstehen.. narg. Und leider, weil die Dirtroads den Bus schoen durchgeschuettelt haben. Da kann man nicht gscheid schlafen, und der Magen freut sich auch nicht.

Dementsprechend war ich ueber jeden Stop froh. 1. P…irgendwas Gorge. Ein kleiner, aber interessanter Grand Canyon Kandidat. (Sofern man nicht mit nem Hangover kaempft). 2. Das Oasis Roadhouse mit der kleinsten Bar Australiens (ungefaehr 1×1m) 3. Milstren Falls fuer Lunch und 4. Millaan Millaan Falls zum Baden (yes!).

Inwzwischen war das Nichts nicht mehr so viel Nichts und die Vegetation hat sich im Laufe der Fahrt von Outback zu Daintree veraendert. Vorallem zwischen dem Roadhouse und den ersten Falls gabs ne Menge wilder Kaengeroos, Emus und vorallem Termitenhuegel. Irgendwo zwischendrinn haben wir mal nen 1km Fussweg eingelegt. Endlang der Strasse. Und dabei haben wir einige Kangeroos gesehen.. grins. Wer haette gedacht, das es die Viecher wirklich gibt :)

Nach dem Bad unterm Wasserfall waren wir dann auch bald in Cairns. Abends haben wir uns dann noch zum Essen und Trinken getroffen und ich bin relativ frueh ins Bett, weil am naechsten Tag gehts ja nach Cape Tribulation.

greetz
-+> Pete

PS: der Tourguide ist in der Wueste (Nullarbor Plain) geboren und hat mit 7 Jahren das erste mal Regen gesehen. Mit 14 hat er das erste mal mehr als 50 Menschen auf einmal gesehen als er in Adelaide war. Schnee kennt er bis heute noch nicht. Ist das nicht krass?? (Gerade die Sache mit dem Regen)

Written by KfP in: australia |
Jan
15
2007
0

Wayoutback Day 1-5 und the Alice 2

Tag 1 – Dienstag 6h frueh bin ich raus ausm Backpacker und bin erstmal wegen der Menschenmenge erschrocken die da auf Tours gewartet haben. Zum Glueck nich alle fuer meine Tour. Wir waren nachdem Lindsay (der Guide) uns alle aufgesammelt hatte nur 8 Leute. Spaeter sinds dann 9 geworden.

Mit nem Jeep aehnlich dem von Fraser + Anhaenger haben wir uns dann auf den Weg Richtung Uluru gemacht. Erster Stop war an ner Cattle Stations mit ner Menge Kamele. 20 Minuten spaeter sind dann die grossen Tourbusse eingetroffen und wir sind weiter nach Sueden gefluechtet. Gegen Mittag waren wir in Yulara und haben das Camp fuer den Tag aufgeschlagen, Sandwiches gegessen, unsere letzte Mitreisende aufgegabelt und ab zum Uluru. Dort haben wir uns erst das Cultural Centre angesehen mit interessanten Geschichten von den Anangu (Aborigines der Gegend).

Den harten Teil gabs danach: Uluru zu Fuss umrunden bei gut ueber 40 Grad im Schatten, allerdings ohne Schatten. Wir haben etwa 2.5 Stunden fuer die 9km gebraucht und dabei the Rock bewundert, der einfach gigantisch wirkt. Von direkt davor noch beeindruckender als in der Ferne.

Als wir wieder zurueck im Camp waren haben wir das Essen vorbereitet und dann von nem kleinen Lookout den Sonnenuntergang ueber Kata Tjuta angesehen. Dazu gabs ein Glass Sekt (dwisk) und danach lecker Pasta. Zum Abschluss kurz unter die Dusche, 2 Booz (Bier) und dann die Millionen von Sterne bewundert. (incl. einer Sternschnuppe). Toll waren auch die Gewitter am Horizont, bevor wir dann das erste mal unsere Swags ausgerollt haben.

Tag 2 – Um 4:15 hiess es aufstehen. Und dabei waren die Swags doch so gemuetlich! Nja, das Aufstehen hat sich gelohnt, so konnten wir den Sonnenaufgang ueber/neben Uluru ansehen und dabei beobachten wie Kata Tjuta (die Olgas) langsam an Farbe gewinnen. Sehr empfehlenswert.

Anschliessend sind wir durch das Valley of Winds gelaufen (3h). Wieder ein paar beeindruckende Steinchen ;) . Dazu gabs dann von Lindsay die geologische Erklaerung fuer Uluru und Kata Tjuta. Die aborigini Geschichte zum Uluru hatten wir tagszuvor schon gehoert. Von Kata Tjuta ist die Geschichte nicht bekannt, da sie nur maennliche Einheimische wissen duerfen.

Gegen 11h waren wir wieder im Camp und sind in den erstaunlicherweise kuehlen Pool. Die Abkuehlung haelt allerdings nicht lange an, dann schwitzt man wieder wie sau. Gerade bei laengeren Fahrten hinten im Jeep. Die Klimaanlage schafft das einfach nicht.

Die heutige Fahrt sollte uns zur Kings Cross Station bringen. Gestoppt haben wir dazwischen in Curtin Springs fuer Lunch, am Lookout zu Mt. Connor & der fette Salzseea auf der anderen Seite und der haerteteste Stopp ueberhaupt: Feuerholz sammeln bei gefuehlten 50 Grad mitten im Nichts. Kein Schatten, kein Wind aber ne Menge Holz.

In Kings Cross gabs wieder nen Pool (juhuu) und schoen gekuehlte Drinks. Alles was wir so im Auto mit uns hatten war naemlich schon schoen war warm. (Warmes Wasser schmeckt nicht und loescht auch bestimmt keinen Durst). Die eigentliche Campsite war privat und etwa 2km hinter der Station, wahrlich wayoutback.

Unwirklich war vorallem die Toilette mit Spuehlung. Stellt euch vor hier sitzt in nem kleinen Haeuschen ohne Tuer und seht nichts als Bushland vor euch. Nachts totalle Dunkelheit. Und nachdem ihr fertig seit, drueckst du die Spuelung. (Das Geraeusch in dieser Umgebung ist einfach nur DWISK *g).

Zu Essen gabs Koala mit Reis (nja, Chicken von dem Lindsay behauptet es sei Koala ;) oder doch? ) und Bushdamper. Damper is selbstgemachtes Brot, Zutaten: Mehl, Salz, Wasser und Bier. *hehe* Ich fands toll und nach n paar Bierchen gings dann wieder rechtzeitig ins Bett/Swag.

Woran man wirklich merkt das kein Umgebungslicht da ist? Wenn die Wolken nachts dunkler als der Himmel sind.

Tag 3 – 5 Uhr aufstehen und zum Kings Canyon fahren. Und da war wirklich ne Menge los. Zu hunderten sind sie da durch gelaufen. Unsere Versuche schneller durchzukommen haben leider nicht geklappt. Vorallem das Wasserloch war ueberfuellt, weswegen wir da nur zugesehen haben, bzw. ich mir nen Instantshower gegoennt hab. (Hut mit Wasser voll machen und aufsetzen *g). Der Walk an sich war super und hatte ein paar schoene Lookouts auf den Canyon. Danach sind wir kurz zurueck nach Kings Cross fuer Lunch und Pool gefahren, bevors dann weiter nach Hermannsburg ging (4.5 Stunden fahrt ueber Dirtroads incl. obligatorischem Feuerholz sammeln). Dort haben uns dann Linda (England), Arlie (Finnland) und Andrew (Canada) verlassen. Wir sind dann weiter in Richtung Finke River Gorge ins Palmvalley und haben da wie ueblich gecampt. (Feuer, Essen, Bierchen, Swag). Der Himmel wurde inzwischen wolkig.

Tag 4 – Diesmal haben wir ausgeschlafen, 6h. Um 8h haben wir wieder Verstaerkung bekommen und Claire, Sam und Gill haben die anderen 3 Englaender ergaenzt. (nja, einer davon lebt seit 30 Jahren in Neuseeland). Die letzten zwei Tage waren etwas ruhiger und wir sind dann gemuetlich durchs Palmvalley gelaufen. Bei bewoelktem Wetter ist das alles recht relaxt. Die Fahrt fuer den Tag ging nach Glen Helen wo wir uns erstmal ein Bierchen gekauft haben und dann zur Gorge gelaufen sind. Genau genommen sind die beiden Youngster (Roger und Mike, in den 60ern) vorgelaufen ohne an ein Bier zu denken und Nadja und ich haben ihnen was mitgebraucht. Das haben sie dann auch gern angenommen :) . Als der Regen kam, haben wir uns im Pub versteckt, ein paar mehr Bier gekauft und dann nach m Regen zum Camp gefahren.

Diesmal haben wir wirklich wild gecampt. Im Finke River, der kein Wasser fuehrt. Das Flussbett wird geglaubt, dass es das aelteste der Welt ist (120 Millionenjahre). Sogesehen war es das aelteste Bett in dem ich je geschlafen hab.. *hohoho* Zum essen gabs ein paar leckere Steaks mit Kartoffeln und danach mussten die Bierchen drann glauben. Da es die letzte Nacht ist, hab ich dann noch meinen Bacardi rausgeholt und es gab ein paar leckere B-O’s.

Tag 5 – Aufstehen zu Fly o’clock (dann wenn die Fliegen dich nerven). Zum Fruehstueck gabs Bacon & Egg. (Im Gegensatz zu Kelloggs und Toast). Wieder ein gemuetlicher Tag, an dem wir erst durch die A…gorge (weis den Namen nicht mehr) gelaufen sind und ein paar Rockwallabies gesehen haben. War nicht leicht die Viecher in den Felsen zu entdecken, aber ne gute Abwechslung nachdem wir zuvor nur Pferde, Esel und Kuehe gesehen haben. Nja, ein Kangeroo im Kings Canyon, aber das wars.

Danach sind wir zu Ellery Gorge zum Schwimmen und Mittagessen, bevors wieder zurueck nach Alice Springs ging. Beim Abschieds essen hab ich das erste mal Kangeroo gegessen! Und das war echt lecker.. mjam. Medium-raw muss man es bestellen, sonst isses zu trocken. Lindsay hatte leider nur ein paar Minuten Zeit, die ausgereicht haben um ihm noch ein bisschen Trinkgeld zu geben.

Sam, Gill & Claire sind dann auch bald gegangen, die machen gerade noch ne 3 Tagestour mit nem anderen Anbieter. Arnold und Jocelyn (Frankreich) sind auch zurueck in ihr Hotel. So sind dann nur Nadja, Roger, Mike und ich uebrig geblieben um noch ein paar Drinks in der Melankabar zu geniessen.

Nadja, ist am naechsten Tag zurueck nach Sydney. Roger & Mike hab ich nochmal kurz getroffen, bevor sie mit ihrem Britz richtung Osten los sind. Da haetten sie mich noch mitgenommen, wenn ich nen Tag laenger gehabt haette. Naja, ich bin jetzt hier in Alice und verbring die Zeit mit Klamotten waschen, essen einkaufen, schwimmen, surfen (inet), walks usw.

Heute hab ich auf dem Walk zur alten Telegraphenstation mehr Kangeroos gesehen, als waehrend der ganzen Safari. (Eins davon war tot :( ) Die eigentliche Alice Spring hab ich dann auch gesehen und jetzt warte ich auf morgen, bis die Bustour losgeht.

Ein letztes Wort zur Safari: Lindsay sah aus wie Jack Black. Arnold wie Rowan Atkinson (Mr. Bean). Mike und Roger haben entdeckt das auch Germans funny sein koennen. (Ich hab mein bestes getan). 367 Fotos hab ich gemacht. Die Klamotten sind wieder halbwegs sauber. Und es war die beste organisierte Tour die ich bisher gemacht hab!

Cheers
-+> Pete

ps: Fotos davon und mehr gibts spaetestens am 7.4.2007

Written by KfP in: australia |
Jan
08
2007
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Arrival in the Alice

12.00 pm (mittags) is der Bummelzug aka. Ghan in Alice Springs angekommen. Willkommen wurden wir nicht wie in Hawai mit Blumenkraenzen, dafuer aber mit etlichen Grad Celsius. Wieviel weiss ich gar nicht, hab mich nicht getraut nachzusehen.

Mein Backpacker ist das Melanka. Dolle Sache sach ich. Hab ein 4er Dorm fuer mich allein, Klimaanlage kuehlt es schoen runter. Was will man mehr?

Ne Kueche.

Jaja, die Kueche. Nicht das sie dreckig waere. (Sie ist im freien, der saubert der in Alice so haeufige Regen *grins*). Die Pasta hab ich dann aus Mangel an Toepfen in ner Pfanne gekocht und die Chilli/Tomatensosse in nem Miniaturtopf. Satt hats gemacht. Und ich denk das wird als Vorbereitung fuers Outback gesehen. Waren auch ein paar Australier da. Woher ich weiss das es Australier waren? Nja, sah aus wie ne schraege Version von Crodile Dundee und ich hab jedes 2. Wort akustisch nicht verstanden. Trotzdem witzig.

Ansonsten hab ich mir noch nen Hut fuer die Safari gekauft. Sonst brennt mir die Sonne die letzten Haare ab. Und die Nase/Ohren ja sowieso. Jetzt freu ich mich schon auf mein gekuehltes Zimmer und werd mich da gemuetlich ausruhen. Morgen um 6am geht die Safari los! (5 Tage dauert sie, und genau so lang bin ich dann auch nicht erreichbar)

greetz
-+> KfP

PS: Fragt mich bitte nicht nach der Zeitverschiebung zu Deutschland. Nach der dauernden Umstellerei glaub ich 8,5 Stunden. (Ja.. Komma Fuenf ;) )

Written by KfP in: australia |
Jan
08
2007
0

The Ghan

Der Ghan isn Zug von Adelaide ueber Alice nach Darwin. Kurze Namenserlauterung:

- Outback war frueher nicht leich reinzukommen
- Da haben sich die Ozzies Kamele geholt
- Kamele konnten sich nicht mitumgehen, drum haben sie sich Leute aus Afghanistan geholt
- Die Strecke die die Afghaner nach Alice genommen haben, faehrt jetz der Zug
- Fertig. Wer mehr (und evtl. etwas richtiger) wissen will muss Wikipedia gucken.

Ich hab dann gestern also auf den Zug gewartet, bin eingestiegen und musste feststellen dass ich keinen Fensterplatz hab. HMPF, GRML, ARG! Im September war wohl zu frueh, oder es liegt daran das ich mein Ticket wechseln musste, wegen der Aucklandsache. Nja, egal. Die Dame nebendrann war recht nett.

Auf der anderen Gangseite sassen zwei Oesterreicher, das war ganz lustig. Vorallem wenn man jemand dabei beobachtet, der 20 Minuten vorm Klo ansteht, obwohl keiner drinn ist. (Nur weil es rot ist, sollte man trotzdem lieber mal probieren auf zumachen). Leider hat mein Oessikollege von der anderen Gangseite ihm dann doch Bescheid gesagt.

Der Zug is um 5h15 puenktlich losgefahren und man konnte dann noch ein paar Stunden beobachten wie sich die Landschaft laaaaaaaaaangsam aendert. Der Sonnenuntergang war auf jeden Fall schonmal ganz ok. Besser war allerdings der Aufgang etliche, schlaflose, mit Babygeplaer und Rueckenschmerzen gefuellte Stunde spaeter. Waehrend der Fahrt durchs absolut Finstere hatte sich die Landschaft naemlich tatsaechlich geaendert. Der erste Sonnenaufgang im Outback. Mehr davon dann waehrend der Safari. *grins*

Die Landschaft hat sich die naechsten x-100km dann nicht mehr geaendert. Kangeroos hab ich auch keine gesehen, aber ne Menge Kuehe?

greetz
-+> Pete

Written by KfP in: australia |
Jan
07
2007
0

More Time in Adelaide

Adelaide is ja ne recht nette Stadt. So mit den Parks aussenrum. Eben alles durchgeplannt. (Vom Colonel Light) Meiner Meinung nach auch n bisschen langweilig. Alles symmetrisch, quadratisch. Flach isses da ja auch wie sau, kein huegelchen, kein nichts.

Freitag wollt ich deswegen auch erstmal an den Strand fahren, aber da hat dann das Wetter nicht mitgespielt. Nicht das es kalt gewesen waere, aber halt bewoelkt und n bissl Regen. (Australien? Wo? ;) ) Hab mich dann erstmal um Nummer 3 gekuemmert (siehe letzter blogeintrag) und bin dann der Schwuele ausgewichen und ins klimatisierte Hostel, klimatisierte Musuem & klimatisierte Art Gallery.

Am naechsten Tag war das Wetter dann wieder deutlich besser. Immer noch heis, tatsaechlich Sonne und teilweise ne angenehme Brise. (Am ersten Tag gabs auch Wind, aber Foehnwarm). Bluesky, d.h. ab zum Strand mit der Tram nach Glenelg. Kurz vor der Tram hatte dann Nummer 3 endgueltig den Geist aufgegeben (s.l.B.). In Glenelg hab ich dann erstmal Nummer 4 besorgt und wollte mich dann in die Wellen schmeissen.

Welche Wellen?

Jup, dagegen hat der Gardasee hoehere und aufregendere Wellen. Mag vielleicht uebertrieben sein, langweilig wars dann aber doch. Also n paar Fotos geschossen. Aufgeregt das ich irgendwo das Blitzabdeckungsdingsbums verloren hab, Mittag geNandost, und mit der Tram zurueck in die City. Da bin ich dann gemuetlich durch den noerdlichen Park zu Lights Vision geschlendert. Dat isn doller Lookout. Zumindest wurde nix geklaut, hatte ja kein Auto dabei ;)

Der Park im Norden war dann auch nicht so schlecht, liegt wohl am River der zwischendurch geht. Nach Duschsession im Hostel wollt ich dann noch was zum Essen einkaufen.. aber bloed wenns Sonntag kurz vor 18h ist. (Narg, nach 11 Monaten Australien sollt ichs langsam wissen). Aber fuer was gibts denn asiatische Supermaerkte. Zum Einkaufen wenn die Anderen zu haben, richtig.

Abends bin ich dann noch zwei Bierchen trinken gegangen und hab dann meine 3 Sachen fuer die Zugfahrt eingepackt.

Cheers
-+> Pete

Written by KfP in: australia |
Jan
06
2007
2

Manni hatte ja noch in Sydney gemeint

… dass ich das mal festhalten sollte. Zu dem Zeitpunkt warens aber noch drei, inzwischen sinds vier. Wenn man halt auch nicht laufen kann.

Nummer 1 gabs im Februar und war letztendlich auch am laengsten. Bei den Walen war dann aber Schluss und Ersatz musste her: Nummer 2. Selbigen wie Nummer 1, nur ne Nummer kleiner. Bei 2 waers wohl auch geblieben, wenn da nich Auckland gewesen waere. Auckland hat naemlich dafuer gesorgt das auch ein Ersatz fuer Nummer 2 her musste. Zumindest hab ich da noch welche gefunden. Wenn auch wieder ne Nummer kleiner als Nummer 1 war.

Besser als nichts, und Neuseeland hatte Nummer 3 auch ohne nennenswerte Probleme ueberstanden. Es lag wohl an der Luft, hier in Australien. Vielleicht einfach zu heiss, obwohls so heiss ja gar nicht war. Nja, in Sydney kam schon die Vermutung auf das Nummer 3 wohl bald durch Nummer 4 ersetzt werden wuerde. Aber so schnell hab ich mich damit nich abgefunden.

Bis in Adelaide, auf dem Weg vom botanischen Garten zum Hostel durch ein bloeden Stolperer die Nummer 3 ausserst deutlich gemacht hatte, dass es nicht mehr lange geht. Stabilisierungsversuche haben mich noch glauben lassen, es koennte eventuell vielleicht doch noch klappen. Zumindest Adelaide dachte ich mir, eventuell sogar laenger. Aber da kam dann bald der naechste Tag. Auf dem Weg zur Tram wieder ueber nix gestolpert, und da hatte dann Nummer 3 den gleichen optischen Eindruck wie Nummer 1 seiner Zeit gemacht. Vielleicht sogar noch schlimmer (durch die Stabilisierungsversuche).

Nja, das Fazit der G’schicht: Inzwischen bin ich bei Nummer 4. Nummer 4 ist allerdings anders als Nummer 1-3, optisch als wie auch vom inneren Aufbau. Mal sehen wie lange das gut geht.

greetz
-+> KfP

PS: nich verwirren lassen, is eigentlich nich schwer.

Written by KfP in: australia, dwisk |
Jan
04
2007
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Adelaide und 40 Grad

Vleicht auch keine 40, aber irgendwas mit 40 hat der Shuttlefahrer vom Flughafen erzaehlt. N witziger Typ der beim durch die Stadt gurken gleich mal fuer Orientierung gesorgt hat. Der Flug an sich konnte nich viel besser sein. 3. Reihe und 3 Sitze fuer mich allein. Der Blick auf Sydney war auch super, nachdem das Flugzeug ne Schleife uebers Meer geflogen ist.

Schon im Gang vom Flugzeug ins Gebaeude hat man gemerkt wie scheisse heiss dass hier ist. Gepaeck musst ich dann auch leider warten. Aber das Shuttle haett ich so, oder so, nicht mehr erwischt. So warens dann halt nur noch 30min in der Hitze warten.

Im Hostel angekommen, musste ich dann erstmal feststellen das es mit Deuschten, bzw Deutschsprachigen Backpackern ueberfuellt ist. Ist ueberhaupt noch jemand daheim??? Naja, hab mein Zeug ins Zimmer gebracht und ab in die City. Eigentlich wollt ich davor noch Duschen, aber zwecklos bei der Hitze.

Adelaide is total symetrisch, rechteckig usw angelegt. Dadurch isses zwar auch leicht sich zurechtzufinden, aber irgendwie auch etwas langweilig. Hab mir erst Chinatown angesehen mit Markets wo man so ziemlich alles findet (essen). Danach ueber den nich ganz so sensationellen Victoria Square Richtung Norden. Interessanterweise hab ich kein Fastfoodladen bis da oben gesehen. (Gut so, vorallem im Vergleich zu Sydney. Gegessen hatte ich in den Markets.)

Durch die Hitze habich mich dann durch die Einkaufsmeile geschleppt und bin im Botanischen Garten gelandet. Angenehmer Schatten und auch recht nett angelegt. Die Hitze hat mich trotzdem ziemlich fertig gemacht und ich bin dann wieder zurueck ins Hostel.

Auf dem Weg ist mir dann nochwas passiert, aber da gibts nen eigenen Eintrag ;)

greetz
-+> KfP

Written by KfP in: australia |
Jan
04
2007
0

Manly again

Der Plan war nach Manly zu fahren und sich schön in die Sonne zu legen. Zwischendurch den Wellen zeigen wo’s langgeht und dann wieder weiter relaxen.

Nach Manly kann man mit der Fähre fahren, was ein ganz netter Nebenaspekt war. Während wir da so über den Hafen gedümpelt sind, haben wir dann aber auch schon gesehen das in Manly das Wetter wohl nicht so gut ist. (Im Gegensatz zu dem strahlendblauen Himmel in Richtung Bondi).

Aus mangelndem Sonnenschein haben wir dann auch erstmal nach nem PeterPans (Reisebüro) gesucht, damit Silke sich für Fraser Island erkundigen kann… Nach fast ner Stunde haben wir dann aufgegeben und uns doch an den Strand gelegt. Das Wasser haben wir ausgelassen, kam später eh vom Himmel.

Nja, dann sind wir wieder heimgefahren als der Regen anfing. Die Fähre hatte allerdings 30min Verspätung. (Ich glaub ja, das eine unterging)

Abends haben Lele, Michi, Manni und ich dann noch n Bierchen (bzw Bacardi-O) getrunken. Unsere Wege trennen sich ja jetzt. Genaugenommen vor 15min. Inzwischen ist schon der 4. und ich schreib noch schnell die Sydneyeintraege zu Ende. In 10min gehts weiter zum Flughafen und Adelaide.

See ya soon
-+> KfP

Written by KfP in: australia |
Jan
02
2007
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Die Blue Mountains

Zu fuenft im Auto durch die Blue Mountains gondeln. A rießen Gschicht, würd ich sagen! Vorallem aber guenstig, mit Sprit $25. Wir haben vleicht nicht alles gesehen, weil wir dann doch nich genau wussten an welche Ecken man fahren muss. Aber nach 3.5 Wochen Neuseeland sind die Hügel hinter Sydney halt weniger Mountains als doch nur Hügel. Bzw ein Canyon. Schön anzusehen, solang man sich am Lookout nicht umdreht und die anderen hunderte Touris sieht.

In Katoomba (oder so ähnlich) haben wir uns erst die 3 Sisters angesehen, haben lecker (und günstig) mittag gegessen und sind dann weiter gefahren. 1-2 Lookouts und über ne andere Strecke in die City, genauer gesagt Manly. Wenn schon Auto, dann auch viel rumgurken.

Manly is n recht netter Strand mit Einkaufspassage hinten drann. Wohl der zweitbekannteste Strand nach Bondi. Wir haben da eigentlich nur was gegessen und sind dann über die Harbour Bridge nach Sydney.

greetz
-+> Pete

PS: Dabei waren Silke, Lele, Manni, Michi und ich.

Written by KfP in: australia |

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