Dec
15
2006
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Warum mir nach der Queen Charlotte der Arsch weh getan hat

Die Fähre von der Nordinsel fährt nach Picton. Eine Stadt, ne vielmehr ein Kaff wovon der Hafen für die Fähre und der angrenzende Bahnhof schon fast den Hauptteil ausmachen. Nichts destotrotz wars da sehr schön (und warm). Unsere Zelte haben wir im Garten von nem sehr gemütlichen und noch viel mehr relaxten Backpacker „Jugglers Rest” aufgeschlagen. Sehr nette Leute, ne Menge Hängematten, kostenlose Feuershow und ne ordentlich Gelegenheit um selbst ein bißchen zu Jonglieren (oder eben Diabolo).

Aber die eigentliche Frage die sich dann stellt ist doch auch vielmehr warum mir nun nach der Queen Charlotte der Hintern weh getan hat, oder? Tja, die Queen Charlotte selbst ist natürlich weniger drann Schuld, die hat nur den Namen für nen Sound (aka langegezogene Bucht mit wiederum Buchten) gegeben. Die Bucht selbst ist logischerweise voll mit Wasser und mein Wertester hat das nur von der Ferne gesehen. Also auch die Bucht ist nicht schuld an Schmerzen in der Nähe des hinteren Endes meines Verdauungstraktes. Die Sache sieht viel mehr so aus, dass die Bucht entlang ein Track (Weg) geht. 72km in der Länge. Für die die es wissen wollen, es ist der Queen Charlotte Track (Wär hätte den Namen erraten?) Der Track ist relativ bis sehr beliebt, leicht unbekannter als der Abel Tasman Track, aber gut genug um ne Menge Touristen für 3-4 Tage die 72km lang zu scheuchen.

Wo ich wieder auf die urpsrüngliche Frage zurückkomm, mein Hinterteil und die Schmerzen darin. Den QCT (muuhaha, ein Akronym, juhuu) kann man (zur Hauptsaison von Dez bis Feb nur teilweise) mit dem Mountainbike abfahren. Das is ne nette 2 Tagestour und die Erinnerung lebt noch nen Tag länger im Hintern (die Schmerzen).

Wir sind mit nem Schiff ans hintere Ende des Tracks gefahren und dann innerhalb von 2 Tagen zurück nach Picton. Die Nacht dazwischen haben wir gecampt, wobei das Campzeug praktischerweise von der Fähre in die Nähe des Campingplatzes gebracht wurde. Der Track selbst ist relativ anstrengend, vorallem wenn man davor noch nicht in bergigem Gelände Mountainbike gefahren ist. (Wie ich, also). Zwischendrinn sind einige steile Stücke an denen man mehr schiebt als fährt. Um die Spannung etwas zu erhöhen haben wir auch kurz nach dem Start Lele verloren, er is einmal falsch abgebogen und das wars dann. Irgendwann haben wir ihn dann wieder eingeholt, weil er uns über die längere Strecke überholt hatte, während wir auf ihn gewartet haben.

However, es war ne geile Sache. Das Wetter hätte für die Sicht etwas besser sein dürfen, zum Fahren wars allerdings recht angenehm, da nicht zu heiß. Manni und Michi sind bis ganz nach Picton zurückgefahren, und da Manni gleich ganz durchgehetzt ist hat er dann Lele und mich mit dem Auto auf der Strecke vom Track nach Picton aufgegabelt.

Danach haben wir uns erstmal nen restlichen Tag in der Hängematte gegönnt und sind am nächsten Tag weiter Richtung Süden gefahren.

-+> Pete

Written by atrox in: australia |
Dec
13
2006
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Auckland mögen wir halt nicht so gerne

Carpark Mt. Eden, Auckland, Neuseeland, etwa 16h20. Der Kofferraum steht offen. Erste komische Gedanken kommen. Der Herzschlag beschleunigt. Im gleichen Moment beginnen die Beine an zu laufen. Der Kopf beschäftigt sich immer noch mit der Frage wie der Kofferraum offen sein kann. Die Sehnerven melden das der Kofferraum verdächtig leer aussieht. “Irgendwas stimmt doch da nicht”, meldet sich auch endlich das Hirn. Die Beine verstehen und laufen noch schneller. Ein paar wenige Meter vor dem Auto scheint dann allen Körperteilen klar zu sein, dass der Kofferraum nicht nur offen, sondern auch leer ist. Das Gesicht bemüht sich entsetzte Fassunglosigkeit auszudrücken, während das Hirn nachforscht ob nich abgesperrt war. Kurz darauf melden sich die Augen wieder “kaputtes Fenster hinten links”, das muss genauer betrachtet werden. Tatsächlich, die Scheibe eingebrochen. Das Herz pumpt weiter enorme Mengen Blut und damit Sauerstoff ins Hirn, das wiederum die restlichen Teile so koordiniert das in Windeseile nach dem großen Backback, Rucksack mit Laptop & co gesucht wird. Aber alles weg! Die Fassunglosigkeit erreicht ihren ersten Höhepunkt und die Augen suchen Blickkontakt zu Manni und Michi, die die selbe Fassunglosigkeit im Gesicht stehen haben. Die Hände melden sich zum Dienst und beruhigen mit der Nachricht das der Geldbeutel in der Hosentasche ertastet wurde. Wenige Augenblicke später dann mit der Meldung das glücklicherweise der Reisepass auch in der Hose war. Trotzdem, der Rest ist alles weg. Selbst die Packung Toast, die auf dem Rücksitz lag. Darauf muss sich erstmal auf den Boden gesetzt werden.

Das waren so ungefähr die ersten Momente als wir nach nem kurzen Fotorundgang am Mt. Eden zurückgekommen sind. Wir waren etwa ne halbe Stunde auf Fotorundgang. Das Auto stand auf einem Parkplatz mit anderen Autos, Buse und Menschen sind an der Stelle dauernd vorbeigekommen, aber das hat alles nichts geholfen. Glücklicherweise kam grad ein Auto vorbei, wir hätten ja nichtmal die Nummer der Polizei in Neuseeland gewusst. Die haben wir dann auch sofort angerufen mit dem Resultat das wir zur nächsten Polizeistation fahren sollen. Angaben gabs keine also sind wir erstmal ne halbe Stunde rumgefahren bis wir die Erste gefunden haben. Geschlossen. Alle waren sie geschlossen. Das hätten sie uns am Telefon eigentlich sagen können?!

Also zum Flughafen (da waren Manni und ich an dem Tag eh schon 3 Stunden um auf Michi zu warten). Mannis Kreditkarten wurden geklaut also hat er erstmal am Internetstand die Karten sperren lassen. Michi und Ich haben derweil den Diebstahl bei der Polizei gemeldet. Ne halbe Stunde später waren wir damit fertig und sind nochmal zum Lookout gefahren. Vielleicht wurde ja was rausgeschmissen. Dem war aber nicht so, also wieder zurück zum Flughafen in nen Backpacker damit wir am nächsten Tag das Auto wechseln können.

Ein komisches Gefühl ist das wenn dein gesamter Besitz nicht mehr als das ist was du am Körper trägst. Na gut, die Kamera hatte ich ja zum Glück dabei. Alles in allem trotzdem sehr überschaubar. Unser wertvollster Besitz: Die Kühlbox. Der vorraussichtliche Tiefstpunkt der 2monatigen Reise war damit wohl erreicht. Und das nach zwei Tagen. Für Michi aber noch viel krasser. Kaum 2 Stunden im Land, schon ist alles weg. Und das nach nem 30 Stunden Flug von München nach Auckland.

Der nächste Morgen fing dann schon etwas besser an. Nachdem Aufstehen sind wir gleich zur Autovermietung und haben gleich ein neues Auto bekommen. Diesmal mit getönten Heckscheiben *grins*. Viel besser aber noch die Nachricht das die Polizei Nachts angerufen hatte. Sie haben ein paar Rucksäcke und einen Laptop gefunden. Unsere Rucksäcke! Die Freude hält sich allerdings noch in Grenzen. Es war nur die Rede von einem Laptop, geklaut wurden zwei. Kurz darauf bei der Polizei im Süden von Auckland waren dann auch nur 3 Rucksäcke da. Der große von Michi, Mannis Backpack mit Laptop und mein (bzw. Arnos) roter Backpack. Kleidung war allerdings alles weg, nur ein Zelt, Schlafsäcke, die Isomatten usw.

Naja, was will man machen. Also haben wir Lele aus der Stadt abgeholt (ihm wurde nichts geklaut, da er noch nich dabei war) und sind dann in ein Outlet zum Klamotten einkaufen gefahren. Danach noch ein Laden wo`s zum Glück alles gibt und dann auf die eigentliche Reise Richtung Norden. Davon einandermal mehr.

Fazit der ganzen Sache: Die Welt ist so kaputt! (Auch Neuseeland), das Backpack ist jetzt um einiges leichter, Probleme im Flugzeug wegen Gewicht wirds wohl weniger geben und wer weniger hat, kann weniger verlieren ;) Ein Spruch der sich dabei entwickelt hat ist: “Solang wirs noch haben, benutzen wir’s auch. Wer weiß wanns geklaut wird.”

Auckland mögen wir halt nicht so gern.

Greetz
-+> KfP

PS: Das ganze ist jetzt auch schon ne Woche her und uns gehts prima :)

Written by KfP in: australia, dwisk |
Dec
11
2006
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Neuseeland

Narg, ich komm hier ja mal wieder zu nix. Wir sind die letzten Tage jeweils etwa 500km + Sightseeing gefahren. Nur gestern sind wir mal laenger in Rotorua geblieben um uns ein Maoriding anzusehen.

Ums kurz zusammenzufassen: Wir koennen Auckland nicht leiden (warum muss ich mal mit mehr Zeit schreiben – $2 fuer 20min.. narg), Northland (ueber Auckland) is recht schoen und vorallem warm, Coromandel (ne Halbinsel suedoestlich von Auckland) is ebenfalls recht schoen, Rotorua stinkt (nach Schwefel), Maoris kochen in der Erde (und so schmecken die Kartofeln dann auch), Geysire sind nur halb so lustig wenn sie beabsichtigt ausgeloest werden, ueberlaufene Touristenparks (auch mit Geysir) sind lame, die Landschaft aendert sich alle 50km total, Hiking durch Vulkan (und Herr der Ringe) Landschaft ist toll, Herr der Ringe findet sich hier eh jederzeit, und mehr gibts demnaechst. Hoffentlich mal ausfuerlicher, gerade Auckland bietet viel zum Erzaehlen. Wir moegen es nicht!

Bis die Tage

-+> KfP

Written by KfP in: australia |
Dec
07
2006
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Mobile in New Zealand

Auch Handy genannt. Ich bin hier nur kurz in nem Inet-Cafe um zu sagen dass wenn mich jemand erreichen will meine deutsche Handynummer benutzen muss. Bis zum 29.12., dann bin ich wieder in Australien und kann wieder das australische Prepaid benutzen.

Greetz from 12Stunden Away

-+> Pete

Written by KfP in: australia |
Dec
04
2006
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Auckland

Erstmal gabs noch n schönes Gewitter in Brisbane. Zum Abschied quasi und damit wir noch n bisschen länger bleiben. Eine Stunde Verspätung und dann durften wir doch noch starten. Für uns alles nich so schlimm, Dadum (meine Eltern) hatten da mehr Probleme. 3.5 Stunden Verspätung.. inzwischen sind sie irgendwo auf dem Weg von Singapur nach Dubai. Der Flug nach München ist allerdings schon weg. Sollte aber nich so schlimm sein, glaub da geht 2x täglich nen Flug.

Ansonsten sind wir ja jetzt hier in Auckland. Dolle City. Aber Neuseeland is ja auch nich für die Städte bekannt. Morgen kriegen wir unser Auto und dann fahren wir erstmal Richtung Norden.

Was man vielleicht noch wissen sollte, das Einreisen in Neuseeland is nich ganz so einfach. Man braucht ne Bestätigung/Ticket für den Rückflug sonst darf man nicht rein. Und die Pflanzen/Tiere/Essen-Kontrolle is etwa wie in Australien. Lele hatte ein paar Probleme mit seinem Visum in Australien, deswegen durfte er nicht gleich fliegen, musste neubuchen, fcking $600 für neue Flüge und am Mittwoch muss er zur Botschaft um ein neues Visum für Australien zu beantragen.

However.. ich freu mich schon wenn wir aus der Stadt rauskommen.

Cya

-+> Pete

Written by KfP in: australia |
Dec
02
2006
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Die letzte Nacht in Brissie

Tja, nun isses wirklich soweit. Die letzte Nacht in Brisbane. Ich werds echt n Stueck vermissen. Vorallem nach der Reiserei natuerlich. Das Millionendorf, the Rivercity, die Citycat, Westend, das Valley, iFactory, die Haengematte, der endlose Sommer, Klimaanlagenschocks an die man sich gewoehnt hat, den Busfahrer beim Austeigen Danke zu sagen, das Nichtrauchen in Clubs und Restaurants, sagte ich schon das Wetter, ein paar gute Freunde, die ewigen Flipflops, lange Hosen nur zum weggehen und arbeit, rundumdieuhrbus vor die tuer, Skaten am River, Baden in der Vorlesungspause am Stadtstrand aka Lagune, Nachmittage am Balkon und in der Haengematte, dabei mit Manni ueber weiss nich was zu labern, Leute aus allen Ecken der Welt kennenzulernen, sich fragen warum die meisten Asiaten nur unter sich bleiben, Grillen an einer der oeffentlichen BBQs hier in Brisbane, das Laidback sein, »no worries«, Besucher aus Dtl bis zehn uhr abends am ersten tag wachhalten zwecks jetlag, mit den gleichen Besuchern das Land zu erkunden (Kathi, Arno, Dadum), auszuschlafen und doch vor euch auf zu sein, Weihnachtsschmuck bei 30 Grad im Schatten, mit verrueckten Iren Fraserisland zu erkunden, in Melbourne im Casino aus 50 und 100 Dollar zu machen, danach mit Arno wie ein Schnitzel durch die Stadt zu laufen, versuchen von ALL DEM fotos zu machen und klaeglich zu scheitern.. ach ich koennt ewig so weitermachen.. aber den Rest erzaehl ich dann wenn ich zu hause bin.

bis die Tage
KfP

PS: Die naechsten Wochen in Neuseeland hab ich kaum Internet, also nicht wirklich viele Blogeintraege und eMailantworten. Ab Weihnachten wirds dann evtl n bissl besser…

Written by KfP in: australia |

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