Dec
30
2006
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Weitershoppen und Bondi #1

Am 30. Dezember ging die Shoppingtour weiter. Ich brauchte ja noch nen Ladegeraet fuer die Kamera. Nen Kabel waer auch gut gewesen, dann haett ich mir den Cameraconnector fuer den iPod besorgt. War allerdings schon schwer genug das Ladegeraet zu finden.

Spaeter bin ich dann mit Silke zum Bondibeach gefahren. Unterwegs hab ich mir noch ne Badehose gekauft und Silke spaeter nen Bikini. Damit bin ich inzwischen auch wieder voll ausgeruestet und der Aucklandverlust waere aufgefuellt. Zumindest mit dem Wichtigsten. Insgesamt hab ich jetzt fuer verlorene Sachen in Neuseeland $575 und in Sydney $170 ausgegeben. (Ohne iPod).

greetz
-+> KfP

Written by KfP in: australia |
Dec
29
2006
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Angekommen in Sydney

Back in Australia! Und das Wetter? Natuerlich nicht australisch. Es regnet, es ist bewoelkt. Aber warm ists halt. Ich hoff mal das bessert sich die naechsten Tage.

Ums spannend zu machen, kann ich auch gleich mal Stephanie nicht erreichen. Sie hat hier fuer uns das Hostel gebucht, aber ihr Handy ist schon den ganzen Tag tot. Ins Zimmer bin ich auch so gekommen. Nja, mal sehen wo sie bleibt.

Einer der ersten Sachen war, das ich mich mit Silke getroffen hab, und wir iPod shoppen gegangen sind. *grins* Den brauch ich um meine Fotos zu sichern. Dann haben wir Michi getroffen und sind noch etwas weiter shoppen gewesen.

Was heut abend geht, weiss ich noch nicht. Mal schaun was Manni und Lele so vor haben. Silke uebernachtet bei jemand privat, und die machen gehen evtl zum Bondi zwecks Party. We’ll see.

Greetz
-+> Pete

Written by KfP in: australia |
Dec
28
2006
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Christchurch

Das Ende des Neuseelandtrips waere erreicht. In Christchurch muessen wir das Auto wieder abgeben. Unterkunft is das Base Backpackers. Das Zimmer wesentlich besser als das im Base Auckland. Aber Auckland moegen wir ja eh nicht so gerne.

Christchurch is ne nette City, nicht zu gross, aber wenn man an nem Dienstag, den 26. Dezember 2006 ne Bar, Pub, Club oder aehnliches mit Musik sucht, ist man aufgeschmissen. Hatte natuerlich alles zu.

Heute morgen um 6h45 sind die anderen drei dann schon mal nach Sydney weitergeflogen. Ich bin hier nen Tag laenger, weil ich erst am 29. nen Zimmer hab. Nochma nen Tag zum Relaxen, bevor dann die Australienrundreise beginnt.

greetz
-+> KfP

PS: Ne super Sache wenn man kostenlos Internet hat, weil die Software abgeschmirt ist *GRINS*

Written by KfP in: australia |
Dec
25
2006
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Lake Tekapo

Der Lonely Planet hat was von nem genialen Panorama gesprochen. Schlecht wars auch nicht, aber sooo toll fand ichs dann auch nich. Der Lake davor war irgendwie besser. Gletschersee mit Blick auf Mt. Cook (=hoechster Berg in Neuseeland). Aber da gibts halt keine Unterkunft.

Wenn man meint am 25. Dezember einfach mal wo zum Essen gehen kann, meint man das zwar, aber das hat nix mit der Realitaet zu tun. Wie ausgestorben wars da. Die einzigen Menschen die man gesehen hat, waren Asiaten und dementsprechend viel dann auch die Auswahl der Restaurants aus. Chinesisch oder Japanisch? Well, wir haben uns fuer das zweitere entschieden, billiger. Und muss sagen ne super Sache, das BBQ Beef Fillet war genial, das Teriyaki Chicken dafuer eher nicht so.

-+> KfP

Written by KfP in: australia |
Dec
24
2006
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Weihnachten an der Suedkueste unten im suedlichen Sueden auf der Suedinsel

Suedlicher gehts ja eigentlich kaum mehr. Abgesehen von Steward Island und n paar anderen Inselchen ist nix suedlicher. (Auf dieser Seite des Globus, Suedamerika geht natuerlich suedlicher). Trotzdem verdammt suedlich.

Nach Milford Sound sind wir erst ueber Te Anau und Lake Manapouri die Southern Scenic Route bis nach Colac Bay gefahren, unser suedlichster Schlafplatz. War nett da, aber halt nix los. Kein Handyempfang, ausser man laeuft runter zum Meer.

Am naechsten Tag gings dann auch gleich die Scenic Route weiter durch Riverton und Invercargill in die Catlins. In den Catlins waren wir dann auch wirklich am suedlichsten Punkt der Suedinsel. Nja, zumindest fast.

Ich Held hab beim Fahren naemlich festgestellt, dass ich meinen Geldbeutel im Backpacker vergessen hab. NARG, ARGH, F*CK, SHIT, SCHEISSE, usw. Aber hilft alles fluchen, an sich selbst zweifeln usw nix. Muss man halt wieder zurueck fahren. Das is erstmal leicht gesagt, mitten in den Catlins. Da’s ja kein Sinn macht das wir alle zurueckfahren, haben wir nich nen Platz gesucht wo ich die anderen absetzen und spaeter wieder abholen kann. Problem an der Sache, so nen Platz gabs nich. Deswegen is dann Manni gefahren, ich hab mich ausgeruht, und unser Ziel war Dunedin. Mein Dummheit muss die Anderen ja nicht auch noch den Tag vermiesen.

Kurz im Backpacker eingecheckt und um 15h hab ich mich dann auf meine Geldbeutelholtour gemacht. 500km, 6 Stunden, a super Sache fuer den 24. Dezember. Zumindest faehrt sich das Auto leer recht gut. Um 21h war ich dann wieder in Dunedin.

Durch meine Verplanntheit hatte ich dann auch ein super Weihnachtsessen. Fruehstueck, 2 Sandwiches mit billigem Schinken waehrend meiner Fahrt, 1 Hostie in der Weihnachtsmesse, 1 Sandwich danach. Zugenommen hab ich diese Weihnachten bestimmt nicht *grins*

greetz
-+> KfP

PS: Wer bloede Kommentare schreiben will muss mit bloeden Antworten rechnen. Ist schon schlimm genug die eigene Dummheit zu ertragen.

Written by KfP in: australia |
Dec
22
2006
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Milford Sound

Wie soll mans denn eigentlich beschreiben? Keine Ahnung. Einfach selbst mal hinfahren. Es ist halt ein Fjord. Links uns rechts vom Wasser gehen die Steinwaende/berge bis zu 1600m steil in die Hoehe. Man verliert total das Gefuehl um Groessen einzuschaetzen: Ein Wasser fall von 150m Hoehe sieht einfach nicht hoch aus, wenn daneben ein Berg von 1600m Hoehe steht. Wenn man dann aber mit dem Kajak versucht in den Wasserfall reinzupaddeln, merkt man das es doch etwas gewaltiger ist.

Und das ist auch dass was wir gemacht haben. Die meisten Touris machen wohl ne Bootstour machen. Nett. Aber die richtige Erfahrung ist ne Kajaktour zu machen. Wir haben uns die etwas teuerere Tour geleistet. Und das wars wert.

Wir sind mit den Doppelkajaks den halben Fjord langgepaddelt. Es waren nur wir vier und der Guide. Zwischendurch hatten wir versucht ein Segel zu benutzen, aber an dem Tag hat der Wind nicht gerreicht. Der geht normalerweise Richtung Landesinnere, bei uns allerdings auswaerts. Deswegen war die Tour auch umgedreht zum normalen Verlauf.

Der Vorteil des Ganzen war, das wir den Wasserfall zum Ende hin hatten. Davor sind wir 4/5 Stunden gepaddelt, haben uns treiben lassen usw. Das Wetter war genial. Ganz im Gegenteil zum Regenwetter tagszuvor (mit den hunderten Wasserfaellen). Ein unglaublich schoener Tag, in einem unglaublich schoenen Fleckchen Erde.

Manni und Michi waren in einem Kajak, und ich mit Lele. Ruderkoordination is nich immer ganz einfach :) Aber es war ne Menge Spass, und auch nicht wirklich anstrengend mit dem Wind im Ruecken. Highlight war der Wasserfall, in dem wir 2x reingepaddelt sind. Die Frage ist nicht wie weit man sich traut, eher wie weit man es schafft. Das Wasser erzeugt ne Menge Wind und wenn man in der Gischt ist sieht man nix ausser Wasser und Regenbogen. Einfach genial! Kommt mit auf die A Life’s 2do Liste. (Der Wasserfall ist 3x hoeher als die Niagarafaelle – das hat uns unser Guide auch mindestens einmal pro Stunde erzaehlt)

greetz
-+> KfP

Written by KfP in: australia |
Dec
21
2006
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Nice Carpark and Milford Sound

Es gibt schoene Parkplaetze. Es gibt nicht so schoene Parkplaetze. An manchen moechte man gar nicht erst anhalten. Manche sind akzeptabel. Schoene Aussichten gibts ab und zu. Es gibt welche mit Toiletten. Es gibt welche ohne. Kurz gesagt es gibt unheimliche viele verschiedene Parkplatzeinstuffungskriterien.

Ich fuer meinen Teil war auf einmal Parkplatz, der so toll war, dass ich gleich laenger geblieben war. Etwa 6 Stunden, um genau zu sein. Da lohnt sich der Kombi mit umklappbaren Beifahrersitz, der damit zum Tisch wird. Essen muss man ja auch mal, und ums bequemer zu machen kann man zum Verdauen die Fuesse hochlegen. Ne tolle Sache, so’n Kombi. Im Englischen ja Stationwagon genannt, und ich bin mir sicher auch da gibts ne Menge von Kombieinstuffungskriterien.

Aber eigentlich gings ja um den Parkplatz an dem ich 6 wundervolle Stunden meines Lebens verbracht hab. D.h. um ehrlich zu sein war ich die ersten zwei Stunden nicht direkt am Parkplatz, sondern unterwegs. Zum Schluesselgipfel (oder Key Summit, sofern Summit wirklich Gipfel heisst). Von dem hat man ne schoene Aussicht, wenn keine Wolken waeren. Nja, Bilder kann man trotzdem machen.

Wenn man die reine Aufenthaltszeit betrachtet ist der Parkplatz aber um einiges sehenswerter. Bin ja nicht umsonst so lange dort gewesen, oder doch?

Um was gehts den eigentlich? Ist das die Frage?

Ganz einfach, ich wollte Lele, Michi und Manni vom Ende des Routeburn Tracks abholen. Hab mich ein bisschen beeilt damit ich ihnen ein bisschen entgegen gehen kann. (Zum Key Summit eben, der allerdings – wie ich spaeter rausfand – nicht direkt an der Strecke liegt). Hab 4 Coronas mit hochgetragen damit die Jungs was  ordentliches zum Trinken bekommen. Aber oben waren sie nicht also bin ich schnell wieder runter, falls sie unterhalb des Key Summits an mir vorbeigegangen sind.

Danach hab ich dann im Auto gegessen.

Keiner da.

Dann in ne Karte unsere bisherige Route eingepinnselt.

Keiner da.

Dann ins Klo gegangen, ums Klohausrumgegangen, die Beschilderung fluechtig gelesen.

Keiner da.

Dann in die Karte von vorhin die zukuenftige Route eingepinselt.

Keiner da.

Dann im Lonely Planet gestoebert.

Keiner da.

Bloed ueber den Parkplatz gelaufen.

Keiner da.

Die Flyer durchgesehen, speziell den vom Routeburn Track.

Keiner da.

Die Beschilderung am Parkplatz genauer durchgelesen.

Keiner da.

Die Infowand betrachtet, vleicht haengt ja nen Zettel, noe.

Keiner da.

Festgestellt das ein Gipfel wolkenfrei ist, schnell zum Auto gelaufen, Kamera geholt, Foto gemacht, festgestellt das der Gipfel laenger wolkenfrei bleibt.

Keiner da.

Im Wartehaeuschen die Infobilder angeguckt und gruendlich gelesen.

Keiner da.

Im Auto gesessen und bloed rausgekuckt.

Keiner da.

Aus mangelnder Beschaeftigung wieder ueber den Parkplatz gelaufen, dabei festgestellt das kaum noch Autos da sind.

Keiner da.

Sich langsam ernsthaft die Frage stellen warum keiner da ist. (Die komemn schon noch)

Keiner da.

Muecken toeten die es bis ins Auto geschafft haben.

Keiner da.

Sich ueberlegen was waere wenn sie in ne Gletscherspalte oder was aehnlich tiefes gefallen sind.

Keiner da.

Die Frage damit beantworten das es bloed waere und sie wahrscheinlich gleich kommen.

Keiner da.

Grinsen, weil zwei nicht genuegend Sprit haben und Leute danach fragen.

Keiner da.

Nachdem seit laengerer Zeit keiner mehr aus dem Trackende gelaufen kam, wieder die Frage stellen wo die eigentlich bleiben.

Keiner da.

Vermutung einer is umgeknickt und sie mussten zurueck nach Queenstown, konnten mich nich erreichen und ueberhaupt gibts im Umkreis von 30km vom Parkplatz kein Handynetz.

Keiner da.

Den Sekundenzeiger dabei beobachten wie er den Minutenzeiger ueberholt.

Keiner da.

Ich brauch Handynetz damit ich versuchen kann sie anzurufen.

Keiner da.

Wenn ich sie erreiche wunderbar, wenn nicht sind sie wohl noch aufm Track. Manni hatte tagszuvor eh noch gemeint soll mich nicht beeilen, wer weiss wie lange sie Mittagspause machen.

Keiner da.

Also wenn ich gesagt hab ich bin zwischen 2 und 4 da, und jetzt ist es 5. Irgendwas stimmt nicht. Ich brauch Handy, aber wenn ich jetz fahr kommen sie vleicht um die Ecke. Also bis 6 warten.

Keiner da.

Wenn sie um 6 noch nich da sind, haeng ich nen Zettel auf damit sie bescheid wissen. Der Sprit duerfte fuer hin und herfahren schon reichen.

Keiner da.

Der Minutenzeiger ueberholt den Stundenzeiger.

Keiner da.

Irgendwie ist vorher die Zeit schneller vergangen.

Keiner da.

Mal die Hinweisschilder nochmal genauer betrachten.

Keiner da.

Viertel vor Sechs. Ich schreib schon mal den Zettel.

Keiner da.

Ne, mit dem roten Stift ists glaub ich besser. Also nochmal schreiben.

Keiner da.

5 vor 6. Narg, jetzt kommt ne asiatische Reisegruppe an und glotzt bloed rum, da will ich auch kein Zettel aufhaengen.

Keiner da.

Eine etwas aeltere asiatische Dame rotzt auf den schoenen Parkplatzboden neben dem Hintereingang zum Toilettenhaus.

Keiner da.

Einer der Reisegruppe scheint was interessantes zu fotografieren. Das muss ich mir ansehen.

Keiner da.

Er hat nur ne Blume fotografiert und verpasst fast den Bus.

Keiner da.

Hmm.. endlich allein, Zettel aufhaengen, kurz bloed (wie die letzten Stunden auch schon) zum Trackende gucken.

Keiner da.

Viertel nach Sechs, jetzt fahr ich nach Milford, da solls angeblich Handynetz geben. Die Fahrt dahin war genial! Die Landschaft unbeschreiblich. Es hat gerregnet und rundherum waren hunderete Wasserfaelle die steilen Berghaenge runter, aber fuer Fotohalt hat ich erstmal keine Zeit, also staunen und fahren.

Obs in Milford Sound wohl ein Office gibt um Leute vermisst zu melden?

Dann das Beste der Strecke ueberhaupt der Homer Tunnel. ADAC-Test das ich nicht lache! Nach sechs Uhr gibts da nicht mal mehr Licht, und die Schlagloecher werden damit umso besser. Ich musste auch erstmal Fernlicht anmachen um ueberhaupt was zu sehen. Und was ich sah war trotzem nichts.

Gibts hier nicht auch Erdbeben? Naja, dann wars das wohl. Die anderen drei in der Gletscherspalte und ich in nem gruseligen Tunnel begraben.

So ohne Beleuchtung und dem Gedanken: Ist das ueberhaupt der richtige Tunnel? Wollt ich aus dem Ding nur so schnell wie moeglich raus. Aber ein netter Adrenalinschub. (Die Busse fahren alle vor 18h, da ist Licht an -> langweilig. Wer sich den Tunnel richtig geben will sollte nach 18h, mit dem eigenen Auto alleine durchfahren ohne zu wissen das da unten auch ein Ende ist. Der Tunnel geht naemlich steil bergab)

Nach dem Tunnel gings dann weiter bergab in das atemberaubende Milford Sound. Muss man sich definitv ansehen wenn man in Neuseeland war!

Aber zu dem Zeitpunkt hat ich noch das Problem wo denn die anderen sind? Verzweifelte Blicke auf das Handy bestaetigten die Befuerchtung, dass es wohl doch kein Handynetz gibt. Nja, dann fahr ich halt zum Hostel. Da muss ich eh noch hin. In Gedanken schon mal ueberlege wie ich der Tuss hinterm Schalter erklaer was ich will.

Und kaum im Hostel steht einer der drei ver****ten, ver*****ten, rundelbu*****den, nichtsandieWandhaengenden, zuschnellaufenden, inshirnge****ten, voll*****ten, AAAA******ten, verxxxxten, ver?????ten, ver######ten, ver%%%%%ten, ver@@@@@ten, ver ^^^^^ten, ver$$$$$ten, ver#&#&#&#&ten und ver}#%$}{#$ten Fcker hinter mir und grinst mich an!!!!

A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A A R G H !!

Na wenigsten gehts ihnen gut. Brauchte aber trotzdem ne Nacht um mich vom Parkplatzkoller zu erholen.

Das Problem waren die Wanderlaufzeitfuerdenrouteburntrackeinstufungskriterien. Was da 3 Tage hiess, haetten sie beinahe an einem Tag geschafft. Und das bei Kackwetter, sprich Schneetreiben. Also waren sie durchnaesst und zu frueh am Parkplatz. Nass ist gleich kalt. Und in dem Zustand waer aufmcihwarten von 10h bis 14h oder gar 16h etwas zu lang. Das seh ich ein. Und ohne was zu schreiben kann man keine Zettel machen. Und die Hoffnung das man von Milfordsound aus Anrufen oder SMSn kann, kenn ich selbst.

Kein Vorwurf also, aber trotzdem DWISK! So toll war der Parkplatz dann naemlich doch nicht.

Am naechsten Tag sind wir dann gekayakt, aber das bekommt nen eigenen Eintrag.

cheers
-+> KfP

Written by KfP in: australia, dwisk |
Dec
20
2006
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Queenstown, der Routeburn Track und Lake Te Anau

Nach den Gletschern sind wir bis runter nach Queenstown gefahren. Der Actiontouriort schlecht hin. Hier kann man alles machen: Jetboating, Kayaking, Fallschirmspringen, Paragliden, Bungeejumpen, Canyoing, Hiking, Hubschrauberflüge, und was weiß ich nicht noch alles. An sich isses auch schön gelegen zwischen den Bergen und nem See (wo mir jetz natürlich nicht der Name einfällt, aber egal). Schöner, weil kleiner und ruhiger war da Wanaka, etwas nördlich von Queenstown und dort hatten wir unseren Mittagsstop auf dem Weg nach Queenstown eingelegt.

Zufällig war an dem Tag auch gerade Silke in Queenstown. Für die die es wissen wollen und die die einfach nur lesen damit sie das Scrollrädchen an der Maus benutzen können: ihr geht’s ganz gut. Hervorragend möchte ich fast sagen. Sie hatte unterwegs ein paar Mädels aus Oberammergau (und Unterammergau) getroffen und das sah nach ner Menge Spass aus. Silke selbst ist dann weiter nach Milford Sound, wo wir einen Tag später hinkommen. Tja, wers eilig hat muss Bus fahren ;)

Wir sind nämlich erstmal ein bisschen Hiken gegangen. Genaugenommen 3 Tage/ 2 Nächte lang. Und noch ein bißchen genauer sind die anderen drei, drei Tage unterwegs. Ich bin nur mit bis zur ersten Hütte und dann zurück zum Auto, denn dass will auf die andere Seite des Berges gefahren werden, was knapp 300km sind. Ich hoff mal das Wetter hat sich dann auf dem Track noch gebessert. Als ich zurück bin hats die Nacht davor noch bis auf 700m geschneit, und bis auf 1200m kommt man während des Tracks. Da kein Hüttenplatz mehr für die zweite Nacht frei war sind die Anderen jetzt gerade am Campen. Auf welcher Höhe bin ich mir gerade nicht sicher, aber ich evtl in der Zone mit Schnee, was so richtig, richtig kalt sein muss.

Ich für meinen Teil sitz hier gerade gemütlich auf nem Bett in nem gemütlichen Backpacker zwischen Lake Tenau und Lake Manapouri. Vorhin hat etwas die Sonne gescheint und ich hab nen wunderschönen Ausblick auf die wolkenverhangen und oben beschneiten südlichen Alpen im Fjordland National Park. Morgen fahr ich dann weiter Richtung Milford Sound und gabel dabei die Anderen am Ende des Routeburn Tracks auf.

Greetz

-+> KfP

Written by KfP in: australia |
Dec
18
2006
0

Ab ins Eis

Wahrscheinlich hab ich jetz noch mehr Schnee gesehen als es zu Hause in München hat. Denn nach Picton sind wir ein gutes Stück in den Süden gefahren. Eigentlich wollten wir ja erst noch zum Abel Tasman, aber die Zeit, wo soll man sie nur hernehmen? Außerdem hat Manni seit dem Tangariro National Park ne dicke Blase an der Ferse. Das Mountainbiken mit Anschieben hats kein Stück besser gemacht und da wär ne Kajak/Hiking Combo der Tod gewesen.

Deswegen war dann unser nächstes Ziel, nach nem kurzen Zwischenstopp in Nelson, der Franz Josef Gletscher. Das mag definitionstechnisch zwar kein Schnee, sondern Gletschereis sein, is aber trotzdem mehr als in München. Bevor jemand kurze Schlüsse zieht und überlegt ob der Gletscher evtl. FJ Strauß benannt oder umbenannt worden ist, muss gleich mal geklärt werden dass es nach dem österreich-ungarischem Kaiser benannt wurde.

Der Gletscher selbst ist in den „Southern Alps” und beginnt unterhalb des Mount Cook (der höchste Berg in Neuseeland) oder einer der Nachbargipfel. Es war bewölkt, hat geregnet und von Sicht keine Spur um das genauer zu sagen. (Jup, die Karte liegt gerade außerhalb meines Komforbereichs aka Bett). Das erstaunliche am Franz Josef Gletscher ist, dass die Zunge bis runter auf etwa 250m Meereshöhe reicht. Links und rechts davon wäre dichter Wald, wenn die Wände nicht zu steil werden. Das is alles wegen des vielen Regens an der Westküste, da schneits viel, der Gletscher wächst schnell, das Eis fließt schnell, etc. Wer mehr wissen will, googelt mal und findet Wikipedia.

Da die meisten von uns noch nicht in einem Gletscher waren haben wir dann auch eine guided Tour durch den unteren Teil des Gletschers gemacht. Interessant und kaum anstrengend da man dauernd auf den Guide warten muss, bis er die Stufen nachgehackt hat. Was allerdings Zeit für Fotos machen lässt (die ich alle wohl erst im Februar hochladen kann).

Nach der Tour sind wir ne halbe Stunde weiter gen Süden gefahren und haben am Fuss des Nachbargletschers geschlafen (Fox Glacier).

-+> Pete

Written by atrox in: australia |
Dec
15
2006
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Die Nordinsel

Die Sache mit Auckland hat mich leider vom zeitnahen Blogschreiben abgehalten, deswegen gibts jetzt den Rest der Nordinsel in Kompaktform.

Auckland wollten wir so schnell wie möglich hinter uns bringen. Geschafft haben wirs allerdings nur bis Orewa, ne halbe Stunde nördlich von Auckland. Die Sonne war schon am Untergehen und wir mussten noch unsere Zelte aufstellen. Das erste mal sollte das möglichst mit Sonne sein. Unser erstes Backpacker (mit Zeltmöglichkeit) war das Marco Polo Backpackers, an sich ganz nett aber der Besitzer war ein bisschen merkwürdig. Naja, wir wohl auch, da wir ja gerade alles verloren hatten.

 Am nächsten Tag sind wir dann weiter Richtung Norden gefahren. Mittagsstop war die Bay of Islands. Meiner Meinung nach n bisschen wie die Whitsundays nur kleiner, aber genauso voll. Da wir kein Geld und vorallem Zeit hatten konnten wir auch nicht aufs Wasser (Bootstour oder ähnliches) und sind dann weiter an der Bucht von Pahia nach Waitangi. Waitangi ist für Neuseeland ein bedeutender Ort da dort das “Treaty of Waitangi” unterzeichnet wurde. 1800 + irgendwas. Das Treaty ist der Vertrag zwischen den Maori und der britischen Krone. Wer mehr wissen will googelt mal danach, oder geht gleich zu Wikipedia ;)

Durch Waitangi sind wir nur durchgefahren, haben uns noch die Hururu Falls angesehen (Vielleicht hatten sie auch nen leicht anderen Namen) und sind dann zu unserem nächsten Backpacker in Whangaroa gefahren. Das war bisher (inzwischen ja auf der Südinsel) der Zeltplatz7Backpacker (Sunseeker Lodge) mit dem genialsten Ausblick. Whangaroa liegt an einer Bucht am nördlichen Nordende von der Nordinsel *g*. Sieht ähnlich aus wie am Lago Maggiore, nur isses das Meer und es sind x-fach weniger Menschen da. Genaugenommen ist da Keiner.

Der nächste Tag hat uns zum südlichen Teil vom Ninety Mile Beach gebracht. Für den Nordzipfel hat uns mal wieder die Zeit gefehlt. Das wären 4 Stunden Fahren allein gewesen. Also haben wirs nur kurz angesehen und haben die Fahrt nach Süden angefangen. Die Richtung halten wir von da an für etwa 2 Wochen an. Einen kurzen Zwischenstop haben wir im Northland Forest Park gemacht und uns Kaoribäume angesehen. Den zweit Ältesten in Neuseeland. Beim Allerältesten sind uns zuviele angestanden. Übernachtet haben wir dann in Helensville (Maloli Lodge, oder so ähnlich, mit Frühstück included), zufahr gabs aber einen netten Regenschauer/Gewitter wo wir durchmussten.

Tags drauf haben wir dann die nächste 500km Tour gemacht. So schnell wie möglich wieder durch Auckland durch ;) und uns die Coromandel Halbinsel (im englischen Sprachraum auch Peninsuela genannt) angesehen. Das Wetter war besser als tagszuvor aber immer noch relativ verregnet. Deswegen gabs nur nen kurzen Stop in Coromandel Town zum Mittagessen und später für nen 1h Walk zur Cathedral Cove, ne nette Höhle/Felsdurchgang zum Ansehen. Hot Water Beach wurde ausgelassen und wir sind direkt weiter nach Rotorua.

Um da noch nen Platz zu kriegen hatten wir richtig Glück. Nachdem ich schon einige ausgebuchte Backpacker angerufen hatte, hab ich zum Spass noch den mit der besten Wertung angerufen. Der hat erstmal gelacht und dann gemeint das sie für vier Leute genau Platz haben, da 4 andere abgesagt hatten. *grins* Der Besitzer war auch so immer gut drauf und hat uns wegen unserem Aucklandunglück den Mitarbeiterrabatt auf den Maori-abend-event-dingens gegeben. Das war allerdings sehr touristisch, aber die anderen müssen da wohl schlimmer sein, oder halt schlechter. Ich fands ganz gut, auch wenn die Kartoffeln aus dem Hangi (traditionelle Kochweise der Maori) etwas erdig geschmeckt haben. Wenigstens ein kleines Stück an Maorikultur mitbekommen.

In Rotorua waren wir 2 Nächte, auch um mal wieder etwas zu relaxen. Dafür gabs dann halt wieder ne 500km Tour. Stopp hatten wir bei nem dollen Geysir (mit Seife zum Ausbruch gebracht) incl angrenzentem Park mit Schwefelhöhlen, -seen, -löchern uvm. Nächster Stopp war der Tangariro National Park in dem wir einen Teil des Tangariro Crossings gemacht haben (wohl der beliebsteste One-Day-Hike auf der Nordinsel).

Danach gings weiter bis fast nach Wellington, Plimmerton, ein anderes hochbewertetes Backpacker, allerdings auch relativ langweilig, da ruhig in nem kleinen Kaff. Aber nur 12m vom Strand,  und unser Zimmer hatte Panoramablick darauf. (und wir mussten nur 24 statt 26 Dollar dafür zahlen.. grins) In Wellington selbst waren wir nur ein paar wenige Stunden und haben uns hauptsächlich das kostenlose Museum angesehen haben, kurz durch die Innenstadt gelaufen sind, ich ein neues Handyladegerät gekauft hab, und wir auf die Fähre gewartet haben.

Die Fähre hat uns dann innerhalb von 3-4 Stunden nach Picton gebracht. Willkommen Südinsel sag ich nur! Aber davon gibts dann hoffentlich mehr Einträge. Kleiner Vorgeschmack: Die letzten 2 Tage waren wir Mountainbiken am Queen Charlotte Track, mit Zelten zwischendurch.

Greetz
-+> KfP

PS: Fotos? Ich glaub das dauert noch bis Februar..

Written by KfP in: australia |

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