May
28
2005
0

unbestimmbare Qualen

es wird gequält. Ich bin mir sicher. Sicher bin ich mir allerdings nicht wo. Nicht sicher von wem. Und vorallem nicht warum.

Wobei ich da ja eine Vermutung habe. Aus Spass wird es nicht gemacht.. getan wird es rein der Übung willen. Und auch nicht unbedingt aus freiem Willen.. wodurch wir nicht wissen wer der Täter ist.

Ist der vermeidliche Täter am Ende Opfer? Ist das vermutete Opfer vielleicht sogar Mittäter am dritten, dem eigentlichen Opfer. Das 3. ist zumindest bekannt, es sind wir. Wir die wir den Qualen lauschen müssen. Seltsame Töne erreichen unser Ohr. Gequälte Töne aus einem maltretiertem Instrument.

In der Hoffnung die Qualen zu übertönen drehen wir die Musik lauter. Verdächtiger Frieden herrscht, den das Übel selbst ist nicht mehr zu hören. Dennoch bleibt es da.. auch wenn es nicht mehr zu Hören ist. Die Angst es könnte weitergehen drängt uns dazu. Über Tage, Wochen oder sogar Monate würde es weitergehen.

Ob andere Hände der Qual ein Ende bereiten werden? Ob sogar Töne entstehen werden die dem Ohr schmeicheln? Wieviel Zeit wird es brauchen bis es soweit kommt? Bis wahrer Frieden herrscht, einer der nicht durch das Übertönen mit anderem Getöne entsteht?

Nja, kurz gesagt: wann lernt der unbekannte Nachbar mit seinem Klavier umzugehen? Und welcher Nachbar ists überhaupt? tztztz… geht doch nich.. dwisk

-+> da kfp

Written by KfP in: dwisk |
May
09
2005
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auch wir merken nichts

Letztends in der Sbahn nach München hab ich etwas sehr Interresantes beobachtet. Für den Betrachter/Zuseher irgendwie komisch, auch wenn die Protargonisten sich weder kennen, noch etwas davon mitbekommen haben.

Als ich eingestiegen bin, saß gegenüber von mir eine Frau. Sagen wir mal sie war kräftig gebaut. Das ist nicht bös gemeint, sie war halt einfach dick. Und dessen war sie sich auch bewusst. Wir erkennen das, als Beobachter des Ganzen, daran dass sie ein Buch übers Abnehmen las. Wahrscheinlich irgendeine tolle, neue Diät.. auf alle Fälle etwas Ernsthaftes. Der Titel fällt mir nicht mehr ein, muss aber etwas wie »Schlank werden leichtgemacht« gewesen sein. Halten wir noch fest, das die gute Frau den Sitz recht gut in Beschlag genommen hatte.

Eine Station später, die Fahrt bis dahin war lang genug um sich der Ernsthaftigkeit ihres Vorhabens sicher zu sein, stieg eine zweite Frau ein. Ein Geschäftsfrau, nicht unbedingt vom Aussehen oder was sie anhatte, vielmehr dadurch dass sie sehr geschäftig war. Kaum eingestiegen holte sie das Handy raus und fing an zu wählen. Wer am anderen Ende war können wir nur erraten. Dem Gespräch zufolge aber jemand geschäftliches, denn es wurde darüber geredet was heute so alles zu tun sei, und wie’s im Allgemeinen so läuft. Im Laufe des Gesprächs wurde allerdings auch klar, dass sie mit dem Gesprächspartner gut befreundet ist. Vielleicht nicht die beste Freundin, aber eine sehr Gute. Der Vollständigkeit halber müssen wir erwähnen, das sie recht dünn war und somit aussreichend Platz neben unserer ersten, ins Lesen vertiefte, Protargonistin hatte.

Ich bin mir ziemlich sicher dass die beiden die Existenz des anderen nicht im Geringsten registriert haben. Unser lesendes Mobbelchen und das etwas dünne Businessgirl wären eigentlich auch nicht weiter aufgefallen. Eine Konstellation wie sie jeden Tag in den sBahnen zu sehen ist. Interessant wurde es erst als das Thema unserer Telefonistin sich änderte. Plötzlich ging es ums Gewicht.

Die Lesende merkte nichts.

Unsere Telefonistin fängt an sich zu beklagen. Typisch für Frau (ja ein Vorurteil) wäre gewesen dass sie sich trotz des dünnen Allgemeinen, für zu dick hält. Nicht aber Businessgirl, sie beschwert sich darüber dass sie abgenommen hat.

Die Lesende merkte nichts.

Nein, sie steigert sich sogar. Sie erzählt (über mehrere Minuten) ihrer (inzwischen sind wir uns sicher, dass es die beste ist) Freundin, dass sie es trotz eifrigen Versuchen, nicht schafft zuzunehmen. Seit Wochen!

Die Lesende merkte nichts, nur wir können uns einem leichten Grinsen nicht mehr verwehren. Wie fies kann der Zufall sein? Sicher wärs gemeiner gewesen, die Lesende von der Telefonierenden wissen zu lassen. Aber die Beobachtung des Ganzen lässt uns doch vermuten dass es uns genauso geht. Auch wir bekommen nicht mit was um uns geschieht. Auch wir sind viel zu sehr mit uns beschäftigt um das Unmittelbare um uns herum wahrzunehmen. Vielleicht sitzt morgen in der Sbahn, ohne das wir es merken, die Lösung unserer Probleme neben uns. Oder der Grund unserer Probleme. Oder unser(e) Seelenverwante(r) . Oder unser Todfeind. Oder wer auch immer…

Wissen werden wir es nie, denn unsere Blickfeld ist zu sehr eingeengt, in einer von Egoismus geprägten Welt…

-+> da kfp

ps: ob sich unsere Protargonisten öfters gegenüber sitzen?

Written by KfP in: dwisk |
May
06
2005
0

dwisk05

Die neueste Version der dwisk-Homepage ist fast fertig. Eine Previewversion ist unter dwisk.de/2005 zu finden. Ihr braucht dafür Flash7, aber sonst hätt ich nicht so schöne XML und ActionScript 2.0 Methoden benutzen können ;) Und wer Flash7 noch nicht hat, sollte es sich sowieso mal besorgen. hehe. Davor am besten noch Firefox und Thunderbird bei mozilla.org besorgen. (Für die, die sie noch nicht haben.)

Ich werd mich bemühen die letzten Feinheiten so bald wie möglich einzubauen, damit die neue Seite komplett online gehen kann. Wenn jemand Bugs findet, sagt mir einfach Bescheid. Kann aber unter Umständen auch daran liegen, dass ich gerade drann rumbastle ;)

-+> da KfP

Written by KfP in: allgemein |

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