Feb
28
2005
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ein ganz persönlicher Grund

Morgen ist der 1. März. Auf den ersten März hab ich jetzt schon Wochen, wenn nicht Monate gewartet. Ich habe die Tage heruntergezählt, da ich es kaum erwarten konnte dass es März wird. Doch heute, der 28. Februar, musste ich endgültig feststellen dass es nichts gebracht hat. Auch wenn morgen der 1. März ist, ändert sich rein gar nichts.

Es liegt Schnee. Und deswegen ändert sich nichts. Nicht nur das Schnee liegt, nein, es ist auch bitterkalt. Das sind schon 2 Gründe die die ganze Warterei zu Nichte machen. Denn wenn es kalt ist und überall Schnee liegt, geht es einfach nicht. Auch wenn es der 1. März ist!

Wie dem auch sei, ich werde wohl noch warten müssen. Zumindest solange bis es wärmer wird und zumindest der Großteil des Schnee’s weggeschmolzen ist. Dann aber, dann kann ich endlich wieder. Darauf freue ich mich jetzt schon.

-+>kfp

Written by KfP in: dwisk |
Feb
22
2005
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früher war das anders

Vor nicht allzu langer Zeit war es üblich gute Brettspiele in mal mehr mal weniger gute Computerspiele umzuwandeln. Daran konnte man sich gewöhnen, denn die ein oder andere Umsetung war ja auch ganz in Ordnung. Dass es inzwischen andersherum gemacht wird wusste ich allerdings noch nicht. Es gibt jetzt Tetris als Brett-, naja eher Turmspiel.

Wer’s nicht glauben will, kann es sich unter www.radicagames.com ansehen. Das Spiel an sich geht ja noch in Ordnung. Aber wenn man sich den Werbespot dazu ansieht – man findet ihn direkt über die Webseite – muss man sich fragen ob man das seiner Familie antun kann. Die drehen ja total durch! »Batteries not included!« sag ich nur. Zum Glück kommt das nicht im deutschen Fernsehen.. und vorallem nicht so oft wie irgendwelche Klingeltöne. Die sind noch schlimmer, aber das ist ein anderes Thema.

Bei Radicagames geht es allerdings auch noch dwisker – wie der Name ja schon sagt. Der Off Limits Room Defenderâ„¢ – eine Selbstschussanlage für Kinder, besser gesagt Jungs. Allein der Name klingt schon toll. Und dabei ist auch alles: Bewegungsdetector, Fernbedienung, 16 Schaumstoff-Geschosse.. alles was man braucht um das Kinderzimmer zum Hochsicherheitstrakt umzubauen – bis auf die Batterien, natürlich.

Das »Buckmasters® Deer Huntin’ 3™« Gewehr ist dagegen schon wieder langweilig. Gerade mal dass das Zielrohr funktioniert. Nach dem Room Defender war ich da schon etwas enttäuscht dass hier keine Geschoße rausfliegen. Aber wer weiß, vielleicht gibt es ja ein Update.

Naja, was soll man dazu sagen? dwisk! – Früher war das eben anders, da war man froh wenn man ‘ne Wasserpistole bekommen hat, und die war dann ohne Bewegungsmelder, ohne Batterien und ohne Fernbedienung. Klingt im Vergleich schon fast langweilig. Hatte aber anscheinend auch gereicht.

-+> kfp

Written by KfP in: dwisk |
Feb
21
2005
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immer wieder das Gleiche

Immer wieder aufgeführt und gerade deswegen überzeugend. Es ist nichts Neues, aber in solchen Momenten hat Jeder schon mal dwisk! gedacht. Manche werden gelangweilt aufhören zu lesen, wenn sie in den nächsten Zeilen lesen von was die Rede ist. Aber gerade das wird der Beweis sein. Es ist so alltäglich, dass wir es anscheinend widerstandslos akzeptieren. Gelangweilt von der alltäglichen Erscheinung. Anfangs wütend, mit der Zeit verärgert und nach Jahren nur noch mit einem Achselzucken abgetan.

Oder auch das Gegenteil: Immer noch wütend. Tägliche Wutausbrüche die durch die dauernde Wiederholung immer mehr an Bedeutung verlieren. Man ist es gewohnt darüber wütend zu sein. Als wäre es nie anders gewesen, als wäre es das Natürlichste auf der Welt. Und wahrscheinlich ist es das inzwischen auch.

Nun, es geht um den Ärger mit den so liebgewonnenen Computern. Downloads die bei 99% abbrechen, CDs und DVDs die beim Brennen kurz vor Schluss einen Fehler haben, Worddateien bei denen kurz vor dem Speichern der PC abstürzt, Festplatten die kurz vor Abgabe wichtiger Projekte den Geist aufgeben (natürlich derartig kaputt, dass nur die Experten die die Festplatten aus dem World Trade Center gerettet haben, mit Glück noch ein paar Bytes retten könnten). Man könnte diese Liste endlos weiterführen.

Wie die Meisten schon gelangweilt festgestellt haben, ist das alles nichts Besonderes. Aber das ist ja gerade der Grund, wir haben uns daran gewöhnt. Es ist zu unserem Alltag geworden und es wird sich nicht wesentlich ändern. Es wird bessere Zeiten und schlechtere Zeiten geben. Doch irgendwann schlägt der PC wieder zu.

Und für die Applejungs: auch ein Mac kann abstürzen.

-+> da kfp

Written by KfP in: dwisk |
Feb
16
2005
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ein Beispiel

www.deppenleerzeichen.de – eigentlich ein schönes Beispiel für dwisk. Einerseits muss man ihm Recht geben. Auf die Rechtschreibung wird in der Werbung teils zu wenig geachtet. Und man möchte meinen die Verantwortlichen wüssten es besser. Tatsache ist aber, dass sie es besser wissen (natürlich mit einigen Ausnahmen). Denn in der Werbung gehts nicht um Rechtschreibung, sondern ums Verkaufen. Und da zählt die Optik meist mehr als ein, zwei Deppenleerzeichen. Ohnehin fällt es den wenigsten Kunden auf, bzw. sie wissen es sogar nicht besser.

Der andere Grund, warum es ein schönes Beispiel für dwisk ist, ist diese übertriebene Ernsthaftigkeit. Es wird so sehr damit übertrieben, dass das Gegenteil erreicht wird. Es wirkt, zumindest auf mich, sehr lustig bzw. lächerlich. Gerade wenn man die Verbissenheit liest, mit der immer neue Paragraphen aus dem Duden zitiert werden, kann man sich ein Grinsen nicht verkneifen.

Die Welt ist deswegen vielleicht noch nicht kaputt. Es zeigt aber das manche Leute so viel Zeit haben, sich um solche Kleinigkeiten aufzuregen. Und da das wiederum viel zu viele machen, sei’s im Auto oder über den Nachbarn der den letzten Parkplatz weggeschnappt hat, ist die Welt doch irgendwie wieder etwas kaputt.

-+> kfp

ps: Mir ist die Rechtschreibung nicht so wichtig, deswegen entschuldige ich mich hiermit für alle meine Deppenleerzeichen oder sonstige Fehler, die ich hier entweder schon geschrieben habe, oder noch schreiben werde.

Written by KfP in: dwisk |
Feb
10
2005
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die Theorie

Das ‘ne Menge für die dwisk-Theorie spricht, zeigt die Tatsache das anfangs zwar viele dagegen sind. Aber nach kurzem überlegen oder Lesen einiger Gründe stimmen die meisten zu.

Die jenigen die sich standhaft dagegen wehren sind meist hoffnungslos optimistisch oder, und das noch weit häufiger, wissen sie das es stimmt, wollen aber nicht zustimmen weil es für sie eine zu pessimistische Einstellung ist.

Gut, ich gebe zu dass sich das Ganze alles andere als optimistisch anhört. Das ist es auch nicht. Aber sind die kleinen Macken nicht das, dass das Leben erst interessant macht? Wer möchte schon die Langeweile des Perfekten Tag für Tag erleben? Wenn wir uns nicht an den kleinen Gemeinheiten des Alltags aufregen könnten müssten wir uns am Ende noch Anderes suchen. Und wahrscheinlich würden wir viel schlimmere Dinge finden. Dinge bei denen “Die Wei’t is so kaputt!” am Ende noch auf’s Wort genau passt. Beispiele dafür gibts genug, sind oft auch Gründe die für die dwisk-Theorie sprechen. Aber eigentlich geht’s nur um die kleinen Dinge im Leben die uns zum Kopfschütteln bewegen.

Genug der Umschreibung, hier ein zwei beliebte Beispiele:

  • Kaum fängt die Schule im September an, grinsen uns die ersten Weihnachtsmänner aus den Regalen der Supermärkte an. Das ist 3 Monate vor Heilig Abend! Lebkuchen z.B. schmecken an Weihnachten nicht mehr, weil sie dann schon alt sind. (Die Produktion findet wahrscheinlich, oder sogar sicher, im Sommer statt.)
  • Die Flut der Doku-Soaps im deutschen Fernsehen. Es gibt wirklich keinen Bereich des Lebens mehr bei dem nicht eine Familie, ein Angestellter oder sonstwer gefilmt wird.

Wen das noch nicht überzeugt. Kein Problem, es finden sich tausende weiterer Gründe. Auf dwisk.de haben sich ein paar davon angehäuft. Bevor ich die hier alle poste, warte ich lieber auf neue Dinge die mich nur noch an dwisk denken lassen, und die poste ich dann. Lang wird das nicht auf sich warten lassen.

-+> kfp

Written by KfP in: dwisk |
Feb
09
2005
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was ist dwisk überhaupt?

Da natürlich die wenigsten wissen um was es überhaupt geht, hier die Erklärung. Irgendwann im Herbst 2000 hatte ich den Spruch “die Wei’t is so kaputt!” aufgeschnappt. Ich fand ihn von Anfang an ziemlich passend und deswegen hab ich ihn wohl des öfteren von mir gegeben. Zeitweise bedeutete das 3x pro Stunde.

Inzwischen hat sich das ein bischen gelegt. Gott sei Dank, werden viele sagen, die das täglich ertragen mussten. Aber letztendlich hat mir noch jeder zugestimmt. Es gibt so viele Dinge auf dieser Welt bei denen man sich einfach nur “dwisk!” denkt.

Wieso die Abkürzung? Nja, die ist aus meiner natürlichen Faulheit entstanden. Beim chatten nervte es einfach jedes Mal den ganzen Satz zu schreiben. Außerdem veranschaulicht das Wort “dwisk” an sich schon wieder das ganze. Gerade so das mans ausprechen kann.
Ich geb zu, das ganze klingt sehr pessimistisch. Ist es aber gar nicht gemeint. Viele Dinge die ich mit dwisk bezeichne sind mir im Grunde eigentlich sympathisch, aber irgendwo nicht normal. Manches ist allerdings so daneben, dass mir jeder zustimmt, dass die Welt kaputt ist.

Eine Liste findet man momentan unter dwisk.de. Da kann jeder reinschreiben was er meint. Auch wenn man andere Ansicht ist, aber das sind nicht sehr viele.

Bei der ganze pessimistischen Schwarzmalerei und Sammlerei von kaputten Dingen sollte man auch nie die positiven Sachen vergessen. Und von denen gibts ne Menge. Nur machts da nur halb so viel Spass sie aufzuschreiben.

-+>kfp

Written by KfP in: dwisk |
Feb
07
2005
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die Wei’t is so kaputt!

das sie kaputt ist, daran besteht kein Zweifel mehr. Es ist einfach nicht zu übersehen. Auf dwisk.de kann man drüber abstimmen. Und nur ein paar verzweifelte Optimisten haben was dagegen einzuwenden.

Die Abstimmung unter dwisk.de macht also eigentlich keinen Sinn mehr, ich werde sie aber trotzdem weiterlaufen lassen. Damit jeder seine dwisk-Erfahrungen posten kann. Da mir selbst selbst einfach zu oft Sachen einfallen die aufgeschrieben werden sollten, schreib ich sie in Zukunft in diesen Blog, sonst wird die Liste bei der Abstimmung zu voll mit meinen Einträgen.

Meinen letzten Eintrag wiederhole ich hier nochmal: “die Burg”. Mehr wars eigentlich nicht. Auf jeden Fall ist das auch der Grund warum ich meine Fernsehkarte ausgebaut habe. Ich konnte es nicht mehr ertragen, dass das Fernsehen versucht mich (und alle anderen) zu verdummen. Jetzt(09.02.2005) ist sie schon 16 Tage ausgebaut und ich vermisse es kein Stück. Und wenn doch mal ein guter Film kommt, kann ich mir den ja auch woanders ansehen.

-+> da kfp

Written by KfP in: dwisk |

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